Für Männer

Gynekomastie Brustwachstum bei Männern

Die Eingriffe gegen das Brustwachstum bei Männern kann unter zwei Überschriften zusammengefasst werden.

  1. Brustverkleinerung durch das Herausnehmen eines Teils der Brustgewebe
  2. Fettabsaugung mit der Liposuktion Methoden.

Bei Manchen Personen kann einer von diesen Methoden ausreichen aber manchen kann es vorkommen, dass beide Methoden gleichzeitig angewendet werden müssen.

Die Operation wird meistens unter allgemeiner Anästhesie gemacht kann aber bei Bedarf auch unter Lokaler Anästhesie gemacht werden.

Penisvergrößerung und Penisverdickung

Eine Operation (chirurgischer Eingriff) ist die einzige Methode einer Penisvergrößerung, bei der das Organ auch ohne das Heranwachesen neuer Körperzellen verlängert werden kann.

Hierfür wird die in den Körper ragende Peniswurzel mit einem Skalpell ganz oder teilweise abgetrennt und an für die Länge vorteilhafter Stelle angenäht . Es ist wichtig, dass der Operateur den Patienten detailliert über Möglichkeiten und Risiken der Penisverlängerungsoperation informiert.

Neben der Penisverlängerung wird auch eine operative Penisverdickung angeboten. Durch eine Penisverdickung wird der Umfang des Penis vergrößert, nicht die Länge. Eine Penisverdickung wird in der Regel durch Implantate und Eigenfett erzielt. Die Implementierung von Eigenfett gilt als "Goldstandard".

Eine Penisverdickung durch Implantate ist eine einfache Methode, die - wie jede Operation - ihre Risiken hat. Die Implantate werden zwischen Schwellkörper und Penishaut eingesetzt. Eine Alternative dazu ist die Penisverdickung mit unterspritzten Fettzellen.

Wer sich für eine operative Penisvergrößerung entscheidet, sollte eine Klinik wie Hattat Hospital aufsuchen, die darauf spezialisiert ist. Durch Erfahrung können Risiken minimiert werden.

Induratio penis plastica

Die Induratio penis plastica (IPP) ist eine Erkrankung des Penis, bei der sich im Bereich der Schwellköperaußenhülle (Tunica albuginea) erst bindegewebige und später verkalkende.

Knoten (Plaques) bilden. Diese führen bei einer Erektion zu Einkerbungen des Penis / oder mehr oder weniger ausgeprägten Penisverkrümmungen (Deviationen), die meist nach oben seltener zur Seite zeigen. Bei jedem dritten Patienten tritt im Laufe der Erkrankung eine Erektionsstörung auf.

Zu Beginn der Erkrankung bemerken die Patienten meist eine knotige Verhärtung im Bereich des Penisschaftes, die vor allem bei einer Erektion Schmerzen verursacht. Im weiteren Verlauf kommt es dann häufig zu einer Größenzunahme des Plaque und zur Ausbildung einer Peniskrümmung bei Erektion. Später lassen die Schmerzen oft nach, während die Krümmung noch zunehmen kann. Ab einer Peniskrümmung von mehr als 40 - 50° treten in der Regel mechanische Probleme beim Geschlechtsverkehr auf. Bei ungefähr einem Drittel der Betroffenen entsteht in der Spätphase der Erkrankung zusätzlich eine Erektionsstörung. Im Spätstadium führt die Erkrankung praktisch immer zu einer Penisverkrümmung.

Die Erkrankung kann in Phasen oder Schüben verlaufen, bei denen es auch zu einer vorübergehenden Abnahme der Verkrümmung und Verkleinerung der Verhärtung kommen kann. Im anfänglichen „entzündlichen“ Stadium fühlen sich die Knoten noch relativ weicher an, während später nach Monaten oft harte Verkalkungen auftreten. Bei bis zu 25 % aller Patienten kommt es auch ohne Therapie innerhalb von 2 Jahren zu einer fast vollständigen Rückbildung der Befunde. Nach 2 - 3 Jahren kommt es fast immer zu einem Stillstand der Erkrankung, d. h. die Befunde (Ausdehnung der Verhärtung und Ausmaß der Penisverkrümmung) ändern sich nicht mehr. Während des Krankheitsverlaufes kann es oft zu einem „Wandern“ der Knoten kommen. Eine maligne Entartung, d. h. die Entstehung eines bösartigen Tumors (Krebs), wurde bisher im Zusammenhang mit einer Induratio penis plastica noch nie beobachtet !

Voraussetzung für eine operative Korrektur bei der IPP ist ein mindestens 6-monatiger Stillstand der Erkrankung, d. h. keine weitere Zu- oder Abnahme der Penisverkrümmung.

Man unterscheidet grundsätzlich zwei verschiedene Operationsverfahren. Bei der ersten Variante wird lediglich eine Penisbegradigung durch den Eingriff erzielt und somit die Funktionsfähigkeit wieder hergestellt. Das am häufigsten eingesetzte Verfahren ist hierbei die Operation nach Nesbit, bei der auf der gesunden Gegenseite eine oder mehrere Keilexzisionen vorgenommen werden und so eine Begradigung erzielt wird. Nachteil dieser Methode ist eine relative Penisverkürzung. Beim zweiten Verfahren wird die Verhärtung aus dem Schwellkörper entfernt und der entstandene Defekt mit Fremd- oder Eigengewebe gedeckt. In einigen Fällen muss hier noch zusätzlich ein plastisches Verfahren mit angewendet werden. Bei diesen Methoden ist die Komplikationsrate deutlich höher als bei einer alleinigen Begradigungsoperation. Sie sollten, wenn überhaupt, nur in ausgewiesenen Zentren durchgeführt werden. Bei gleichzeitigem Vorliegen einer IPP und einer Erektionsstörung ist die Implantation eines semirigiden oder besser hydraulischen Penisimplantats die Methode der Wahl. Hierbei wird meist problemlos eine Begradigung des Penisschaftes erreicht.

Penisimplantate

Schon Anfang der 30er Jahre wurden Implantate zur Versteifung in den Penis eingebracht. Seit etwa 30 Jahren gibt es technisch ausgereifte Implantate, die es Männern mit einer schweren erektilen Dysfunktion (ED) ermöglichen, eine für den Geschlechtsverkehr ausreichende Erektion zu haben.

Penisimplantate sind Systeme aus unterschiedlichen Kunststoffen. Es gibt einteilige (nur Zylinder), zweiteilige (Zylinder mit Pumpe) und dreiteilige (Zylinder, Pumpe und Flüssigkeitsbehälter) Penisimplantate. Feste oder auffüllbare Zylinder werden in die beiden Schwellkörper des Penis durch einen kleinen operativen Eingriff eingebracht. Bei auffüllbaren (hydraulischen) Penisimplantaten wird zusätzlich eine Pumpe zwischen den beiden Hoden im Hodensack implantiert bzw. ein Flüssigkeitsbehälter in den unteren Bauchraum eingebracht. Bei biegsamen (semirigiden) Penisimplantaten ist das Glied dauerhaft versteift und kann für eine Erektion nach oben gebogen werden. Auffüllbare (hydraulische) Penisimplantate gleichen am ehesten einer normalen Erektion. Wird eine Erektion gewünscht, wird über die Pumpe Flüssigkeit in die beiden Zylinder im Schwellkörper gepumpt, wodurch sich diese in Umfang und Länge (bei bestimmten Modellen) ausdehnen und so den Penis versteifen.

Bei einer schweren ED, bei der das Schwellkörpergewebe zerstört ist und nicht mehr auf Medikamente anspricht, lässt sich nur noch durch ein Penisimplantat eine Erektion erzeugen. Ein Penisimplantat ist auch dann eine Option, wenn andere Behandlungsformen mit Nebenwirkungen verbunden sind oder Anwendungsprobleme bestehen.

Im Rahmen einer Operation werden über einen kleinen Schnitt am Hodensack oder oberhalb des Penis die Zylinder in die beiden Schwellkörper eingebracht. Bei auffüllbaren Penisimplantaten wird über denselben Schnitt die Pumpe in den Hodensack und der Flüssigkeitsbehälter in den unteren Bauchraum neben die Harnblase gebracht.

In der Regel ist ein Krankenhausaufenthalt von 4 – 5 Tagen notwendig.

Bei biegbaren Implantaten erfolgt die Erektion durch ein Aufstellen des Gliedes. Bei auffüllbaren Implantaten wird durch die Pumpe Flüssigkeit in die Zylinder gepumpt, die sich so versteifen und zu einer für einen Geschlechtsverkehr ausreichenden Erektion führen. Eine Blutfüllung der Eichel erfolgt bei dieser Behandlung nicht, tritt aber trotzdem häufig bei sexueller Erregung auf. Die Erektion durch ein Penisimplantat kann beliebig lange aufrechterhalten werden. Nach dem Geschlechtsverkehr strömt mittels Betätigen des Ablassventils die Flüssigkeit aus den Zylindern zurück in das Reservoir, so erschlafft der Penis wieder vollständig.

Etwa 6 Wochen nach der Operation ist das Implantat vollständig eingeheilt und kann benutzt werden. Auffüllbare Penisimplantate werden in den ersten 4 – 6 Wochen nach der Operation zunächst nicht befüllt, um einen ausreichend großen Raum für den Flüssigkeitsbehälter zu schaffen. Danach werden die Patienten in der Bedienung durch den Arzt unterwiesen. Es kann in Einzelfällen unter Umständen bis zu einem Jahr nach der Operation dauern, bis sich wieder ein normales Orgasmusgefühl einstellt.

Penisimplantate sind prinzipiell unbegrenzt haltbar. Treten keine technischen Defekte, Infektionen oder Wanderungen des Implantates nach außen auf, braucht ein Penisimplantat nicht entfernt oder ausgetauscht werden.

Penisimplantate sollten nur durch Spezialisten eingebracht werden. Mit Ihrem Urologen in HATTAT HOSPITAL sollten Sie die Vor-und Nachteile der verschiedenen Implantate vor einer Operation ausführlich besprechen. Penisimplantate werden von den Firmen AMS und Coloplast angeboten und stehen in verschiedensten Größen zur Verfügung.


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